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Inhalte zu folgenden Büchern finden sich auf dieser Seite:

 

-         Operation Tierbefreiung von Edmund Haferbeck /Frank Wieding

-         Die Pharmastory von Hans Ruesch

-         Fälscher der Wissenschaft von Hans Ruesch

-     Nebenwirkung Tod von John Virapen

 

 

 

 

 

Operation Tierbefreiung

Ein Plädoyer für radikale Tierrechtsaktionen

 

Edmund Haferbeck / Frank Wieding

Echo Verlag, 1998

http://www.echoverlag.de/22/Echo+Verlag+Goettingen+Tierrechte+Operation+Tierbefreiung.html

 

Zitat Seite 7: Diese Art von verräterischen Gesprächen mit den Tierausbeutern überlassen wir den allseits bekannten Funktionären der etablierten Tierschutzvereine. Wir gehen vom uneingeschränkten Lebensrecht aller Tiere aus. Zitat Ende

 

Zitat Seite 10: Tiere warten in Versuchslabors und Zucht-KZs auf ihre Folterung und Hinrichtung. Zitat Ende

 

Zitat Seite 11: Während in der Tierrechtsbewegung über Gewalt diskutiert wird, ist sie auf seiten der Tiermörder längst bittere, tägliche, grauenhafte Realität. Denn was auf der Jagd, bei Tierversuchen und in Schlachthöfen ununterbrochen und mitten unter uns geschieht, ist Gewalt – Gewalt in ihrer rohsten und gemeinsten Form! Zitat Ende

 

Zitat Seite 12: Was Tiere anbelangt, sind alle Staaten Unrechtsstaaten. Zitat Ende

 

(Texte in blauer Schrift, geben die Meinung des Lesers dieses Buches wieder!)

 

Tierschützer, Tierrechtler, Tierversuchsgegner haben seit Jahrzehnten versucht Einfluss auf die Regierung zu nehmen, durch Protestaktionen, Bittschreiben, Beschwerdebriefe, Petitionen. Aber solange Geld aus Steuereinnahmen mehr bedeutet, als das Leben der per Gesetz geschützten Tiere, wird der Gesetzgeber sich immer gegen das Wohl der Tiere stellen. Das hat er bereits viele Jahrzehnte unter Beweis gestellt.

 

Das Schweigen zu dem Mord, der im Verborgenen jeden Tag stattfindet, ist das größte Unrecht das wir denen antun können, die von Menschen ausgebeutet werden, und die ohne unsere Hilfe sterben müssen. Beginnend mit den sechziger Jahren, bis Ende der neunziger Jahre waren militante Aktivisten aktiv, die versuchten dem Leiden der Tiere ein Ende zu setzen. Wo sind diese Leute heute?

Es scheint, dass die Aktivisten in diesem Jahrhundert ausgestorben sind.

 

Zitat Seite 35: Über Monate wurde beispielsweise der Tierschutzbeauftragte des Universitäts – Krankenhauses Eppendorf, Dr. Jens Dimigen, daran erinnert, dass er für den Tod tausender und abertausender Versuchstiere direkt oder indirekt verantwortlich ist. Zitat Ende

 

Mit kreativen Aktivitäten, taten die Aktivisten damals ihre Meinung gegenüber den Mördern der Tiere kund und sorgten so auch für öffentliches Aufsehen und damit auch dafür, dass die Bevölkerung sich mit diesen Themen befasste. Kundgebungen von Tierschützern und Tierrechtlern heute, werden noch nicht mal mehr von den Medien wahrgenommen. Ein bedauernswerter Zustand.

 

Zitat Seite 35: Ende 1987 sorgten die Hamburger Autonomen in der linken Szene mit ihrem Flugblatt „Nur ein toter Jäger ist ein guter Jäger“ für politischen Wirbel. Wenig später erschien ein Fortsetzungsflugblatt mit dem Titel „Tote Jäger gab´s nicht...“ aber „eine provozierte Öffentlichkeit und jede Menge Anschläge auf Jagdeinrichtungen.“ Nach der Kritik sahen sich die autonomen Tierrechtler gezwungen richtigzustellen, dass der Todes-Spruch „keine Aufforderung zum Erlegen und weidgerechten Aufbruch von Grünberockten“ gewesen sei. Zitat Ende

 

In den 90er Jahren ging man von Tierbefreiungen zu Wirtschaftssabotage über und verursachte Schäden in Millionen Höhe. Nicht ausschließlich aber doch vermehrt, folgten nun solche Aktivitäten. Das ging soweit, dass Versicherungen ihre Versicherungspolicen änderten, weil sie für die massiven Schäden die durch Tierrechtler entstanden, nicht mehr aufkommen wollten. Die Tierbefreiungsbewegung hatte an Fahrt verloren, viele waren ausgepowert. Ein Kampf der so wichtig war, den man aber nicht gewinnen konnte, angesichts der nicht zu überschauenden Zahl an Tieren, die zu Opfern gemacht wurden.

 

Zitat Seite 46: In Goch/ Asperden an der deutsch – niederländischen Grenze wurden 150 Nerze aus ihren Käfigen befreit und danach ein auf der Farm befindlicher Werk – und Arbeitsraum mir stinkender Buttersäure unbenutzbar gemacht. Zitat Ende

 

Seit Ende der 90er Jahre, hat sich die Tierrechtsbewegung beständig weiter zurückgezogen. Es finden kaum noch Aktivitäten statt. Statt auf die Straße zu gehen, schreibt man Petitionen, anstatt Tiere zu befreien, schreibt man Bittbriefe an die Regierung. Wir die Unterstützung abgelehnt, herrscht Resignation und Stagnation, aber kein Aufbegehren, wie dies früher der Fall gewesen wäre. Die einzige, wirklich in all den Jahren aktive Bewegung, waren die AKW Gegner. Alle anderen Bewegungen befinden sich heute in einem nahezu kollektivem Tiefschlaf.

 

Große Organisationen üben lieber mit nackten Stars Kritik an Pelzherstellern und Pelzträgern, anstatt die Tiere zu retten.

 

Aktivisten die sich für die Rechte der Tiere einsetzen, sind heute scheinbar eine aussterbende Spezies. Falls es sie noch gibt, haben sie sich gut versteckt.

 

Der Aktivist Oliver Janssen wurde vor Gericht befragt und schilderte seine Sicht der Dinge:

Zitat Seite 54: Die Tiere wurden industriell gehalten, wie Maschinenteile. Es war wie eine große Fabrik. Die Gewaltfrage stellte sich nicht, die Gewalt war da. Die gesamte Zuchtstation war Gewalt gegen Tiere. Es war lediglich die Frage, wie wir mit dieser Gewalt umgehen. Wir haben gesagt, dass wir mitschuldig an dieser Gewalt sind. Also müssen wir hingehen und in Aktion treten. Es war ein Gewissensnotstand, in dem ich mich damals befand. Zitat Ende

 

Zitat Seite 56: Oliver: Es war die Erkenntnis da, dass es nichts bringt, Tiere rauszuholen, weil eine Woche später wieder Nachschub da ist. ... Besonders klar war uns das nach der Tierbefreiung an der Universität Göttingen. Die Forscher sagten, wir hätten ihre Arbeit von eineinhalb Jahren zunichte gemacht. Und deshalb müssten sie mit den Katzenversuchen wieder von vorne beginnen. Zitat Ende

 

Zitat Seite 75: Einmalig in der bundesdeutschen Universitätsgeschichte hatte das Regierungspräsidium Gießen am 12.Oktober 1993 der Universität verboten, 36 Ratten für den Studenten - Unterricht zu töten. ... Heldmaier wollte seinen Studenten an den betäubten Ratten den „Glucosetransport im Dünndarm“ demonstrieren. Nach Beendigung der Versuche sollten die Tiere mit einer Überdosis an Betäubungsmittel getötet werden. Zitat Ende.

 

Die Universität klagte gegen diese Einschränkung der Freiheit auf Lehre und Forschung und bekam recht. Auch dies wieder ein Beweis dafür, dass das Tierschutzgesetz nicht das Papier wert ist auf dem es geschrieben steht und dass das Unrecht in unserem Land gegen Tiere, jeden Tag mehr zunimmt. Heute ist ohne Zweifel klar, das dieses antiquierte Gesetz, schon zig Tausende Menschenleben gekostet hat und Milliarden von Tieren den Tod brachte, durch Vivisektoren, mit der Lizenz zum Töten, die sie auf bestialische Weise zu Tode quälen.

 

Zitat Seite 106: „Dem Gericht blieb nicht verborgen, was ein Bändigungsapparat ist. Zuschauende Tierrechtler hatten eine solche Apparatur mit einer (toten) Katze im gestellten

Versuch in den Gerichtssaal gebracht: Zwei Schienen stoßen in die Augen, zwei pressen die Zunge in den Gaumen, eine Schraubzwinge drückt in die Ohren. Und in der Versuchsanleitung steht, man solle sich keine Sorgen machen, wenn dem Tier beim Zusammenschrauben das Trommelfell platzt, das Experiment werde dadurch nicht beeinträchtigt. (...) Zitat Ende

 

Persönliche Anmerkung Gabriele Hilbig: Ich wünsche allen Vivisektoren, die solche Experimente betreiben, dass sie auf dieselbe grausame Weise zu Tode kommen und das dann niemand da ist, der ihre Schmerzen lindert.

 

 

Interessant der Hinweis, wie man sich als ertappter Tierbefreier zu verhalten hatte.

Zitat Seite 112: Autonome Tierschützer stehen immer mit einem Fuß im Gefängnis. Während die Tierquäler straffrei ausgehen und vom Gesetz geschützt werden, müssen jene, die sich für den Schutz unserer Mitgeschöpfe einsetzen, immer damit rechnen, verhaftet und vor den Kadi gezogen zu werden. Wer von der Polizei eine Vorladung bekommt oder während einer Aktion festgenommen wird, sollte wissen, dass er nicht verpflichtet ist, eine Aussage zu machen. Lediglich den Namen, das Geburtsdatum und den Geburtsort, eine allgemeine Berufsbezeichnung, den Familienstand und die Staatsangehörigkeit muss man bei der Festnahme nennen. ... Die Polizei darf einen ohne Haftbefehl höchstens 48 Stunden in Gewahrsam nehmen. Zitat Ende 

 

 

 

Zitat Seite 141:

„Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

(Plakativer Sprühspruch der Autonomen in den 80er Jahren)

 

 

Zitat Seite 187:

„Als Hehler betätigen sich honorige Forscher in Tierversuchsanstalten, wenn sie für harte

D-Mark gestohlenes Gut ankaufen.“ (Bulla/Walden: Endzeit für Tiere, Reinbeck 1984)

 

Zitat Seite 188: Zehntausende von Tieren wurden damals jährlich gestohlen und landeten über diese Händler in den Versuchslaboratorien. Zitat Ende

 

Eine Problematik mit der wir uns heute, 2012, erneut beschäftigen müssen, nur dass die Rechte der Tiere die heute gestohlen werden, drastisch eingeschränkt wurden, denn heute ist die Verwendung von Haustieren für den Versuch augenscheinlich gesetzlich legalisiert. Die Situation hat sich also gegenüber der in den achtziger Jahren drastisch verschlechtert.

 

Zitat Seite 193:

„Beim Protest gegen die Vivisektion geht es um den wissenschaftlichen Protest gegen eine Korruption und Perversität innerhalb des wissenschaftlichen Denkens, um die Frage, ob Grausamkeit, Gewissenlosigkeit und Verbrechen straffrei ausgehen sollen, nur weil sie von Wissenschaftlern ausgeübt werden.“

(Stiller: Die herzlose Wissenschaft, 1985)

 

 

Zitat Seite 197: Von der AOK fühlten sich offenbar Aktivisten inspiriert, die im März 1988 bei Stade Hochsitze zerstörten und sich „Kommando Halt Dich Fit – Säg Mal Wieder“ nannten. Zitat Ende

 

Zitat Seite 236: Andererseits gibt es wohl keinen Tierrechtler, der nicht durch die lähmende Langsamkeit von wirklichen Fortschritten um den Schlaf gebracht würde. Und wenn uns schon alles viel zu langsam geht, wie geht es erst den betroffenen Tieren in ihren Todeszellen! Zitat Ende

 

Zitat Seite 238: So ungewiss die Zukunft der Tierrechtsbewegung auch ist – eines lässt sich schon jetzt mit Sicherheit sagen: Ein Zurück hinter den heutigen Kenntnis- und Bewußtseinsstand kann und wird es nicht geben. Zitat Ende

 

Zitat Seite 240: Das Scheitern der Tierrechtsbewegung wäre nicht nur ein Schaden für die Tiere, sondern auch eine Bankrotterklärung für den Menschen. Zitat Ende

 

Der Supergau ist eingetroffen. Aus heutiger Sicht muss man sagen, die Tierrechtsbewegung ist tot. Von Tierbefreiung hört man so gut wie nichts mehr. Aller ehemals erkämpfter Fortschritt für die Tiere, hat sich ins Gegenteil umgewandelt. Eine neue Generation von Tierrechtlern, wie sie in dem Buch von Haferbeck und Wieding beschrieben wird, ist nicht nachgewachsen. Heute herrscht Stagnation und Rückschritt. Papiertigeraktionen wie Petitionen gibt es zu Hauf. Sinnlose Unterfangen die nichts ans gewünschte Ziel führen und lediglich dem Volk das sich beteiligt, das Gefühl verschaffen, sich ja beteiligt zu haben, an Maßnahmen für eine bessere Welt.

 

Selbst Menschen die für die Rechte der Tiere auf die Straße gehen sind so gut wie nicht mehr vorhanden. Ganz abgesehen davon, ist jeglicher Aktionismus, den es noch in den 80er und 90er Jahren gab, erloschen.

 

Rundmails die die Thematik Tierversuch aufgreifen, werden entweder nicht gelesen, nicht beantwortet oder aber sie gehen unter, im alles beherrschenden Massenmailing um den Auslandstierschutz. Denn dieser hat den Platz der Autonomen Szene der 80er und 90er eingenommen. Es hat ein Themenwechsel stattgefunden. Das Thema Tierversuche und Tierbefreiung findet in der Öffentlichkeit kaum noch Interesse und es fehlt an jeglichem Engagement. Die Leidtragenden sind die Tiere, die auch weiterhin einen völlig sinnlosen Tod sterben und die durch die Hölle gehen müssen, bevor er sie endlich ereilt.

 

Ihre gequälten Schreie bleiben heute ungehört!


Menschen die für die Tiere ihr Leben aufs Spiel setzen, die für Befreiungsaktionen in den Knast gehen, die sich für die Rechte der Tiere im Versuch tatkräftig einsetzen , gibt es heute scheinbar nicht mehr. Und wenn es sie noch geben sollte, handeln sie im Verborgenen, unbemerkt von einer breiten Öffentlichkeit.

 

Zitat Seite 243: In einer Stellungnahme vom Juni 1996 nennen die Aktivisten das originäre Motiv der autonomen Tierrechtsbewegung, das nie in Vergessenheit geraten darf:

„Tierrechtsbefreiung heißt, Tiere unmittelbar aus einer Situation zu befreien, die für sie mit lebenslangem Leid, Ausbeutung und Unterdrückung verbunden ist. Zitat Ende

  

 

Zitat Seite 270:

Zu den Autoren

Edmund Haferbeck, geboren 1957 in Detmold, studierte Agrarwissenschaften und promovierte mit dem Spezialthema Pelztierzucht. Tierschützer und Tierbefreier seit 1984, wegen Tierbefreiung teilweise inhaftiert. Er ist er Mitbegründer des Echo Verlages, journalistisch seit 1982 tätig und Autor mehrerer Bücher. Selbst wegen diverser Varianten zivilen Ungehorsams verurteilt, betreut er Tierrechtler in juristischen Fragen. Edmund Haferbeck ist seit 1994 Fraktionsgeschäftsführer von Bündnis 90 / Die Grünen in Schwerin. Zitat Ende

 

 

Ein sehr mutiges Buch, das Zeitgeschichte wiederspiegelt und uns an die Dinge erinnert die wirklich wichtig sind. Absolut lesenswert! 

 

 

 

Die Pharmastory

Hans Ruesch

1985

Hirthammer Verlag GmbH

Frankfurter Ring 247, D- 8000 München 40

 

Zitat S. 13

Worüber sie jedoch schweigen ist, dass sie selbst diese Gesetze geschaffen haben. Denn der Gesetzgeber hat, wenn es um medizinische Fragen geht, keine andere Wahl als sich dem Diktat der „Experten“ zu unterwerfen. Und wer sind diese Experten? Beauftragte des Chemo- Medizinischen Kartells, dessen Bindungen zum Gesundheitswesen so eng sind, dass sich die gemeinsamen Interessen gewöhnlich verflechten. So sind sie es denn auch, die dem geheimnisvollen und mächtigen Wesen, das anonym als „der Gesetzgeber“ bezeichnet wird, bindende Anordnungen erteilt. Zitat Ende

 

Ärzte denen die Sinnlosigkeit von Tierversuchen bekannt ist, und die diese Meinung auch frei äußern, müssen mit großen Problemen rechnen, im Schlimmsten Fall mit dem Ausschluss aus der Ärztegemeinschaft. S.16

 

Zitat S. 18

Das Schaf ist imstand, enorme Quantitäten Arsen zu verspeisen, ...Morphium, das Menschen beruhigt und narkotisiert, ruft bei Katzen und Mäusen manische Erregungszustände hervor. Auf der anderen Seite kann unsere Süße Mandel einen Fuchs töten, unsere gewöhnliche Küchenpetersilie ist Gift für Papageien und unser hochgeschätztes Penicillin bringt ein anderes beliebtes Versuchstier, das Meerschweinchen, glatt um. Zitat Ende

 

Zitat S. 20:

Der angehende Arzt wird nicht von den Lehrbeauftragten an seiner Universität ausgebildet, deren Wissensstand in der Pharmakologie jeweils etliche Jahre zurücksteht, sondern von den Broschüren und den Reisenden der Industriekonzerne, deren Ziel nicht die Volksgesundheit ist,

(eine gesunde Bevölkerung bedeutet den Tod der Pharmaindustrie) sondern ständig wachsende Profite.

 

Die meisten Ärzte, die die Begleitzettel der Arzneimittelpackungen lesen, nehmen an, dass sie von Fachleuten der Humanmedizin verfasst sind. Den allerwenigsten ist es klar, dass diese Zettel von Leuten verfasst wurden, die noch niemals auch nur fünf Minuten am Bett eines Kranken verbracht haben, sondern nur Erfahrungen in der Tierkunde besitzen. Zitat Ende

 

1977 mußte Ciba Geigy, Phenformin vom Markt nehmen.  

Zitat S.23: Dennoch durften, nachdem dies in der Presse veröffentlicht worden war, die westdeutschen Pharmaunternehmen mit Duldung der eigenen Gesundheitsbehörde noch ein ganzes weiteres Jahr – bis zum 1. Juli 1978 – ihre Vorräte an tödlichen Anti-Diabetes –Medikamenten verkaufen, zu denen Dipar, Silubin-Retard und Sindatil gehörten. Ganz offensichtlich war es nicht die Volksgesundheit, die im Vordergrund stand, sondern der Gewinn des Kartells. Zitat Ende

 

Zitat Seite 24:

Am 11. September 1979 teilte eine Fachjury von Ärzten..... mit, dass Valium... sogar in kleinen Dosen zur Sucht führen kann. ...

Preludin und Maxiton, Aufputscher, die auch als Appetitzügler verschrieben werden, wurden vom Markt zurückgezogen, nachdem man festgestellt hatte, dass sie ernste Schäden an Herz und Nervensystem verursachten.

Barbiturate, (Nembutal etc.) also Schlafmittel, verschlimmern, so fand man heraus, bei Langzeitverbrauchern die Schlaflosigkeit anstatt sie zu heilen. Zitat Ende

Zitat Seite 25:

Ein weiteres Mittel, das zur Bekämpfung von Leukämie empfohlen wird, Mitotan, bewirkt eine Nekrose (Absterberben) der Nebennieren. Zitat Ende

 

Zitat Seite 28: Der Jurist Emil Komo kommt in seinem Buch, Die verordnete Intoxikation – Zur Strafrechtlichen Kontrolle von Psychopharmaschäden (Stuttgart 1978) zu dem Schluss, dass die objektiv gegebene schleichende Vergiftung weiter Bevölkerungskreise durch Psychopharmaka als strafrechtlich relevante Gesundheitsschädigung anzusehen ist, weil die Gesundheit der Bevölkerung ein „verfassungsmäßig verankertes, existenzielles Gemeinschaftsinteresse“ darstellt. Zitat Ende

 

Das Mittel Oxychinolin (Clioquinol), entwickelt von Ciba Geigy, ein Durchfallmittel, verursachte eine schwere Erkrankung des Nervensystems bei Menschen. Es verursachte wenigstens 1000 Todesfälle, 30 000 Fälle von Erblindung, Lähmung und ähnliche pathologische Erscheinungen.

Zitat Seite 30: Professor Hansson lässt in seinem Buch keinen Zweifel daran, dass einige große Unternehmen der Pharmaindustrie aus Gewinnsucht über Leichen – menschliche Leichen!-gehen ... Zu den vielen schockierenden Enthüllungen in Professor Olle Hanssons Studie gehört auch die Veröffentlichung von Ciba – Geigys eigenen Forschungsprotokollen, die bis zum 19. Juni 1939 zurückreichen und zeigen, dass es den Schweizer Forschern gelang, eine ansehnliche Anzahl Tiere mit Oxychinolin zu vergiften, wobei sie von heftigen Krämpfen und Atemstörungen gepackt wurden, sobald man sie gezwungen hatte, das Mittel zu schlucken; die meisten von ihnen starben schließlich eines qualvollen Todes. Zitat Ende

 

Forschung dieser Art, zeugt ohne Zweifel von einem Mangel an Intelligenz und von Verachtung des Lebens der Spezies Mensch und Tier gegenüber, ebenso wie von Profitgier.

 

Die Wertlosigkeit von Tierversuchen war bereits zu diesem Zeitpunkt bekannt und doch finden wir dieselben bestialischen, sinnlosen und wertlosen Tests bis heute und sie gipfeln in dem unfassbaren Mord von Millionen Versuchstieren für Reach.

 

Auch Jahre nach dem Prozess wurde das Mittel noch vermarktet. Jedoch versandte das Unternehmen als Warnung ein Rundschreiben an die Veterinäre, das Mittel nicht bei Hunden anzuwenden.

 

Da wo Mittel verboten werden, schaffen Firmen sich kurzer Hand einen neuen Markt und verkaufen ihre schädlichen Medikamente in die Dritte Welt.

 

 

Zitat Seite 37: Warum werden die Arzneimittelhersteller eigentlich vor einem Zivilgericht abgeurteilt und nicht, wie sie es sollten, vor einem Strafgericht? Unter der Anklage des Massenmordes. Zitat Ende

 

Zitat Seite 38: DES – Schäden können sich bis in die dritte Generation fortsetzen und auch Geschlechtsorgane der männlichen Nachkommen in Mitleidenschaft ziehen.

 

Das Mittel, das bei ca. 1400 weiblichen Nachkommen von Frauen Vaginalkrebs auslöste,

war 1985 als Pille danach, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, trotz all der schweren Krankheitsfälle, immer noch auf dem Markt.

 

Verdachtsmomente verschiedener Pharmazeutika, die für Geburtsschäden, Verstümmlungen von Kindern verantwortlich waren, wurden Jahrelang unter den Teppich gekehrt und selbst die FDA in Amerika ignorierte die Hinweise der Ärzte.

 

Zitat Seite 51: In den USA wurden die Impfstoffe gegen Kinderlähmung Salk und Sabin als der allerneueste „Durchbruch“ in der Behandlung einer Krankheit angepriesen, die in vielen Ländern schon fast erloschen war, durch die Impfungen aber wieder auflebte. Zitat Ende

 

 

1975 hatte eine Ärztekommission eine Liste von mehreren tausend Medikamenten erstellt, die aus dem Katalog der Krankenversicherung gestrichen werden sollten, weil sie gefährlich oder wirkungslos waren. Eine übergeordnete Staatsbehörde überstimmte die Ärztekommission. Die Pharma wurde zum Schaden der Bevölkerung begünstigt.

 

Zitat Seite 53: Dr. Julius Hackethal, ... in einem Interview in der illustrierten Zeitschrift Quick, (1978, Nr. 25): Jeder Arzt, der genügend nachdenkt, muß spätestens einige Tage nach seiner staatlichen Bestallung die Amoralität und Illegalität erkennen, mit denen der Medizinerberuf zum großen Teil ausgeübt wird ... Der Patient riskiert – jedenfalls auf den Durchschnitt aller Krankheiten bezogen – weniger, wenn er den Ärzten fernbleibt...

Der Moralverfall unter den Medizinern hat inzwischen extreme Formen angenommen. In der Ärzteschaft hat sich eine Art Medizin – Maffia entwickelt. Um die Privilegien zu erhalten und zu vermehren, schreckt man sogar vor Handlungen nicht zurück, die in den Strafgesetzbüchern aller zivilisierten Länder mit Strafen bedroht sind...

... Es gibt viele Beweise dafür, dass die Mediziner ihr Geschäft im Grund nach den Regeln der sizilianischen Maffia betreiben. Zitat Ende

 

Fortsetzung folgt.... 

 

 

 

 

Die Fälscher der Wissenschaft

Hans Ruesch

1979 Edition Hirthammer Tier- und Naturschutz - GmbH,

Balanstraße 17, 8000 München 80

ISBN 3-921288-53-3

 

Die niedrigste Sterberate, die es in Israel gab, ereignete sich bei einem Ärztestreik 1973, der 29 Tage andauerte, und während dem die Sterberate um 50% zurückging.

 

Die Auffassung von Ruesch ist, dass die Testverfahren, die die Pharmaindustrie durchführt und die der Gesetzgeber verlangt, dem Gesetzgerber von der Pharma aufdiktiert werden. Der Gesetzgerber lässt sich, vom Chemie und Ärzte und Vivisektoren Syndikat fachlich beraten.

 

Bereits 1979 wurde über Reach nachgedacht, nur trug es da noch nicht diesen Namen.

 

Die Forschung an Tieren, führt nicht zu Nebenwirkungsfreien Medikamenten, hat damit eine Alibifunktion und dient lediglich der Vorbeugung von Regressansprüchen.

 

Zitat Seite 7

Jeder Mensch, der für ein Tier sorgt, wird früher oder später durch einen Veterinär oder aus eigener Erfahrung eine Regel lernen: man darf ein krankes Tier nur in den seltensten Fällen mit einer Humanmedizin behandeln. Das Tier kann daran sterben. Was bedeutet das? Ganz einfach, dass der tierische Organismus ganz anders als der des Mensch reagiert; was dem einen bekommt, kann für den anderen sogar tödlich sein. Zitat Ende

 

Alleine aus diesem Wissen heraus, kann man die Absurdität von Tierversuchen und den Grundgedanken, durch diese, tödliche Folgen oder Nebenwirkungen für den Menschen auszuschließen, erkennen. Auch muss einem mit diesem Hintergrundwissen bewusst sein, dass sich durch Tierversuche weder die Wirksamkeit noch die Nichtwirksamkeit eines Medikamentes auf den Menschen erkennen oder erforschen lässt. Wir folgen Jahrhunderte alter Gehirnwäsche, indem wir Tierversuche für dass Mittel zum Zweck ansehen und leisten damit, einer machtbesessenen und geldgierigen Pharmaindustrie gute Dienste.

 

Die Pharmaindustrie lebt von der Neuentwicklung von Medikamenten. Ob man die braucht ist zweitrangig. Es geht um den Profit.

 

Die Gehirnwäsche beim Volk, das Tierversuche sein müssen, ist gelungen, daran hält man fest, wissend, das Medikamente für Menschen schädlich sind, weil sie an fremden Organismen getestet wurden, die dem des Menschen nicht entsprechen. Für die vielen Medikamente die auf dem Markt sind, gibt es nicht genügend Krankheiten.

 

Laut FDA (amerikanische Arzneimittel Polizei) wurden 1979, 1,5 Millionen Amerikaner, wegen Krankheiten, die von Medikamenten verursacht wurden, stationär behandelt.

 

Zitat Seite 8

1972 schlug der damalige Präsident von Chile, Salvador Allende, der Arzt war, vor, die internationale Pharmakopöe auf die ganz wenigen Arzneimittel – ein paar Dutzend – zu beschränken, die eine von ihm beauftragte Ärztekommission als die einzigen befunden hatte, die therapeutischen Wert hatten. Die meisten der chilenischen Ärzte, die sich bereit erklärt hatten, das Programm ihres Präsidenten in praxi durchzuführen, wurden in der kurz darauf folgenden Revolution – die während eines Streiks der Transportarbeiter begann, bekanntlich unter Beihilfe der amerikanischen CIA (Central Intelligence Agency) – samt dem Präsidenten ermordet. Sogar, die vom USA Gesundheitswesen gegründete WHO (Weltgesundheitsorganisation) konnte 1978 nicht umhin, eine Liste von „nur“ 200 Medikamenten zu publizieren, die für den Weltbedarf vollauf genügen. Damit ist bestätigt, dass etwa 205 000 der bisher fabrizierten Arzneimittel überflüssig oder schädlich sind- abgesehen von dem Riesengewinn, den sie den Fabrikanten und ihren Agenturen verschaffen.

Zitat Ende

 

Der Vivisektor Claude Bernard hatte eine Devise:

Zitat Seite 9

„Ich werde zeigen, dass man lebende Körper ebenso behandeln kann wie unbelebte Objekte; das ist die Grundlage. ..“ Zitat Ende

  Bernard Worte sind zu einem Dogma für die Grundlagenforschung geworden. Doch am Ende seines Lebens, sagte er folgende Worte:

Unsere Hände sind leer, und nur unser Mund ist voller Versprechungen."

 

Mit diesem Satz dürfte er bis heute Recht behalten haben. 

Realität ist jedoch, dass nur durch Tierversuche erhärtete Fakten anerkannt werden, obschon sich diese sehr häufig als falsch herausgestellt haben. Da diese Methode aber sehr einträglich ist, hält man daran fest. Bei Tieren werden Krankheiten erzeugt, um so angeblich die Heilmittel für Menschen zu finden. Doch künstlich herbeigeführte Krankheiten haben nicht dieselbe Grundlage, wie durch gestörte, körperliche Prozesse entstandene Krankheitsbilder bei Menschen. Forscher zwingen Tieren mit barbarischen Methoden Krankheiten auf, die den Tieren Qualen bereiten, aber keine Grundlage dafür darstellen, diese Krankheit zu erforschen oder Gegenmittel herzustellen.

 

Zitat Seite 9:  

Und dennoch ist heute die gesamte pharmakologische Ausbildung des Arztes in den Händen von Menschen, die über keinerlei klinische Erfahrungen sondern nur über zoologische Kenntnisse verfügen. Zitat Ende

 

Forschung an Tieren, ist keine exakte Wissenschaft, sondern Magie, mit der man den Nutzern der Präparate vorgaukelt, das diese bestmöglich erforscht sind und der Nutzen erwiesen ist. Dies jedoch ist oft genug eine Täuschung, die den Profit steigern soll.

 

Nach dem Studium werden Ärzte von Pharmakonzernen geschult, damit sie in der Lage sind, deren Produkte zu vermarkten. Durch diesen Prozess sind die Ärzte nicht mehr autonom und werden oft zu Handlangern der Konzerne. Lügen werden den Ärzten oft als Wahrheiten verkauft; dies dient der Verkaufssteigerung. So etwas nennt man Marketing.

 

Zitat Seite 10:

„Falls ihr uns nicht freie Hand mit den Tieren lasst – und uns einen Haufen Geld gebt -, werdet ihr und eure Kinder an Krebs sterben. „ Zitat Ende

 

Aber es gibt noch mehr Beispiele für die Absurdität von Tierversuchen, die zu unser aller Schutz doch so unumgänglich sein sollen.

 

Zitat Seite 11:

2 Milligramm Skopolamin töten einen Menschen, aber Hunde und Katzen vertragen hundertmal mehr. Der Fliegenpilz, der selbst in kleiner Dosis eine ganze Familie auslöschen kann, wird vom Kaninchen, das ja ein sprichwörtliches Versuchstier ist, schadlos verzehrt. Ein Stachelschwein kann auf einmal soviel Opium schlucken, wie der Süchtige in zwei Wochen raucht, und es mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die ein ganzes Regiment vergiften würde. ... Aspirin und Insulin haben dieselbe Wirkung auf Ratten und Mäuse wie Contergan auf den Menschen; aber Contergan verursacht bei ihnen keine Missbildungen. Zitat Ende

 

Für uns interessant, da die Verwendung von Hunden und Katzen in der Forschung immer wieder als eine verschwindende Größe dargestellt wird, war auch dieser Hinweis:

 

Zitat Seite 22:

So haben sich zum Beispiel die Großen Drei der Schweiz – Ciba – Geigy, Hoffmann – La- Roche, Sandoz - vor einigen Jahren verbündet, um in Sisseln, in der Nähe ihres Hauptsitzes Basel, eine gemeinsame Tierzucht zu gründen, die allen drei Firmen Versuchstiere, in erster Linie Hunde und Katzen, liefert.

 

Der Einfluss der Pharmaindustrie ist weit größer als wir es uns vorstellen konnten.

Zitat Seite 24:

In Wirklichkeit maßt sich dieser Industrie – Komplex nicht nur das Mitspracherecht, sondern das ganze Sprachrecht an. Er hat sich das Sprachrecht ergattert, nach dem Grundsatz: Wer zahlt, befiehlt.

 

Zitat Seite 35: Im selben Jahr berichtete die italienische Presse den Fall eines Arztes in Palermo, der von der dortigen Gesundheitsbehörde angefragt worden war, wieso er seinen Patienten 30% weniger Arzneimittel zu verschreiben pflegte als seine Kollegen. Als er darauf antwortete, er betrachte die meisten Medikamente als nutzlos oder schädlich, wurde eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet.

Zitat Seite 35: Die amerikanische UPI – Presseagentur meldete im Juni 1978: „Laut Aussagen von Befürwortern einer Revision im Arzneimittelgesetz hat die Pharmaindustrie im ganzen Land eine geheime Kampagne geführt, um verschiedene Gesetze lahmzulegen, die dazu dienen sollten, Medikamente zu verbilligen. Zitat Ende

Zitat Seite 37: " Die Rockefeller besitzen die umfangreichsten Verschachtelungen von pharmazeutischen Fabriken in der ganzen Welt und benutzen all ihre Einflussbereiche zur Erhöhung des Medikamente – Umsatzes. Dass die meisten der 12 000 Arzneien, die sich im Handel befinden, schädlich sind, ist dem Arznei – Trust völlig gleichgültig. Zitat Ende

Zitat S. 38: Ferner ist das Hearst-Zeitungsimperium, das durch die Chase Nationalbank vom Rockefeller – Trust abhängt, Besitzer des International News Service. Somit ist der amerikanische Nachrichtendienst zu 100 % für Rockefeller gesichert.

Die Wahrheit über erfolgreiche Behandlungen ohne Medikamente wird systematisch unterdrückt, ... Zitat Ende

Die Rockefellers sind ca. seit 1902 in die Forschung und in die Erziehung der Amerikaner involviert. Sie gründeten den allgemeinen Erziehungsausschuss (General Education Board) und das Institut für medizinische Forschung (Rockefeller Institute for Medical Research)in den USA. 

Zitat S. 38: In der Universität von Chicago und dem Rockefeller – Institut für medizinische Forschung, ... hielt die massive Anwendung von Versuchstieren erstmals ihren Einzug. Denn Rockefellers Erziehungsausschuss setzte zunächst in den USA die Richtlinien für eine ausschließlich auf Tierversuche beschränkte Forschung, und die medizinischen „Fachleute“, Hauptnutznießer der Rockefeller-Freigebigkeit, wurden die „Gesetzgeber“, die den sogenannten Gesundheitsbehörenden, ebenfalls Nutznießer des Rockefeller – Systems, den Tierversuch als maßgebend für die Zulassung von immer neuen Medikamenten aufzwangen.

Zitat S. 52: Nun waren diese Sätze meinen Ausführungen über Menschenversuche entnommen, in denen ich die immer häufiger werdenden Versuche anprangere, die von den Experimentiernarren oft mit tödlichen Folgen in Krankenhäusern vorgenommen werden, und zwar mit Vorliebe an Waisen, geistig Debilen, Greisen ohne Angehörige, an Insassen von Irrenhäusern und Gefängnissen, an abgetriebenen, aber lebenden Feten – kurz, an solchen, die der Willkür der sogenannten Forscher ebenso hilflos ausgeliefert sind wie die Versuchstiere. Zitat Ende

Zitat S. 55: (Ich selbst konnte dabei nicht umhin, an die zwei ehemaligen Laborantinnen in meinem Bekanntenkreis zu denken, die beide ihre Stelle in der Pharma – Industrie aufgegeben hatten, weil sie es nicht mehr mitansehen konnten, wie selbst in den wenigen Fällen, wo man Narkose hätte anwenden können, die Mäuse ohne jegliche Narkose aufgeschnitten werden.)Zitat Ende   

In den Versuchen werden den Tieren künstlich Symptome kranker Menschen beigebracht, die aber in ihren Grundzügen nicht dem realen Krankheitsbild dieser Menschen entsprechen. Und aufgrund dieser künstlich herbeigefügten Krankheitssymptome, die aber immer nur ein Teilsegment der wirklichen Krankheit sind, versucht man Medikamente zu finden, die Menschen helfen sollen. Wahrscheinlich sogar mit dem Bewusstsein, dass dies unmöglich ist, aber jedes neue Medikament das auf den Markt kommt, eben auch eine neue Einnahmequelle bedeutet.

Das wohlergehen der Pharma - Industrie steigert die Handelsbilanz, darum wird sie weltweit auf ein Podest gehoben und niemand hindert sie an weiteren grausamen Taten gegenüber den Tieren im Versuch.

Aspirin ist für Tiere hoch giftig und kann zu Missbildungen führen. Viele Medikamente wurden ohne das Zutun von Tierversuchen, durch Zufall erfunden, z.b. Penicillin.

Dr. Debrot, Vorsitzender eines Tierschutzvereins, Kämpfer für Tierversuche, war 1978 wahrscheinlich einer der Ersten, die Tiere aus dem Ausland für den Tierversuch beschafften.

Zitat S. 59: Nachdem er von einem Hundeheim in Florenz abgewiesen worden war, das er um „zweijährige, gesunde, mittelgroße Hunde männlichen Geschlechts“ ersucht hatte, habe er von zwei norditalienischen Hundeheimen Hunderte von Hunden übernommen und sie nach Lausanner Laboratorien verschoben. Zitat Ende

Damals wie heute, gab es Tierschützer, die sich zwar für den Tierschutz einsetzten, auf der anderen Seite aber auch den Vivisektoren zuarbeiteten und sich für Tierversuche einsetzten. So waren Tierschutzvereine massiv unterwandert, teilweise geleitet von Ärzten, und man fand in manchen von ihnen Mitglieder der Kommission für Tierversuche. S.60

Zitat S. 62: Derselbe obenerwähnte Prof. Lépine hat im Laufe eines Ehrlichkeitsanfalls in einem Interview der Tageszeitung Alsace (17.März 1967) gesagt: „Wir sind Zauberlehrlinge, besonders auf wissenschaftlichem Gebiet. Wir brüsten uns mit Entdeckungen, die uns vergiften. Ich glaube, die zukünftige Generation wird viel Zeit und Mut brauchen, um mit den katastrophalen Folgen unserer Forschung fertig zu werden.“ Zitat Ende

Zitat S. 63: Es sind nämlich, wie Lord Dowding im Oberhaus berichtet hat, Fälle ans Licht gekommen, wo die Experimentatoren, anstatt Betäubungsmittel, sogar bei schweren Eingriffen wie dem Herausschneiden der Augen bei Katzen, lediglich ein Beruhigungsmittel wie Dial verabreicht haben....

Aus England war bekannt, das Prüfer und Vivisektoren sich auch privat trafen.

Zitat S. 63: Nicht weniger bedenklich als in Großbritannien sind die Zustände in anderen Ländern, wo es sogenannte „Kontrollen“ gibt, das heißt, wo die Vivisektion mit all ihren verheerend Folgen für die Volksgesundheit und den geistigen Zustand der Forscher unter Vorspiegelung falscher Tatsachen legalisiert wurde, also mit Hilfe des Staates, der ganz klar im Dienste der Industrie steht, und sich dafür vielfach des Geldes der Steuerzahler bedient. Zitat Ende

Mediziner prangern an, dass das Gesundheitssystem die Ursache vieler neuer Krankheiten ist, ausgelöst durch neue Medikamente und deren nicht überschaubare Auswirkungen auf den Körper eines Menschen.

Mitte der siebziger Jahre begannen in verschiedenen Ländern Menschen damit, Versuchstiere aus Versuchslaboren zu befreien. Auch geschehen in Frankreich. Hier drangen Tierbefreier in ein Labor ein, dass sich auf Schmerzforschung spezialisiert hatte, für die hauptsächlich Katzen verwendet wurden.

Zitat S. 68: Zwei dieser Tiere, die so ramponiert waren, dass sie für weitere Versuche nicht mehr taugten, waren dort in ihren Käfigen einfach dem Hungertod überlassen worden. Der Tierarzt schätzte ihr Martyrium auf 30 bis 40 Tage. Diese konnten nur noch eingeschläfert werden. Alle übrigen waren sichtlich nervenkrank oder irrsinnig geworden. Die eine versteckte sich unter allen Möbelstücken und urinierte dauernd. Alle trugen Elektroden im Gehirn. Zitat Ende

Bei einem Einbruch in ein anderes Versuchslabor kam noch schlimmeres zu Tage.

Zitat S. 68: Hier befeiten die Tierschützer mehrere Katzen, denen ein Teil der Schädeldecke fehlte, dafür aber im Gehirn eine Kanüle trugen, von der aus zahlreiche Drähte nach verschiedenen Punkten der Gehirnrinde verliefen. Durch Elektroschocks wurden bei den Katzen künstliche, angeblich „epileptische“ Anfälle hervorgerufen, die wohlverstanden mit den epileptischen Anfällen des Menschen, die ja nicht durch Elektroschocks hervorgerufen werden, nichts gemeinsam haben konnten. Zitat Ende

Besonders interessant der Hinweis des Schreibers, dass die Institute keine Anzeige erstatteten.

Besonders in Italien, war Ende der siebziger Jahre eine sehr aggressive Tierrechtsszene vorhanden die dort auch große Erfolge gegen Vivisektoren zu verzeichnen hatte. S. 70

1976 wurden schlimmste Tierversuche, die in den USA stattfanden aufgedeckt. Hier wurden hunderte von Katzen systematisch zu Tode gequält.

Zitat S. 71: Es wurden jeweils drei Monate alte Kätzchen und erwachsene Kater benutzt. In einem einem stereotaxischen Apparat immobilisiert, wurden ihnen die Augen aus den Höhlen gerissen, Geruchssinn und Gehör wurden operativ zerstört, das Rückenmark wurde durchtrennt, die Hoden wurden abgeschnitten (Kastration), der Penisnerv wurde bloßgelegt und elektrischen Schocks ausgesetzt – und das, um herauszufinden, wie das Geschlechtsleben der Katzen dadurch beeinflusst würde.

Identische Experimente wurden, ebenfalls auf Kosten des unbefragten Steuerzahlers, gleichzeitig in etwa dreißig amerikanischen Laboratorien seit Jahren durchgeführt; aber die Experimente im New Yorker Museum bildeten insofern die Ausnahme, als sie an die Öffentlichkeit gelangten, und zwar in allen Einzelheiten.

Es waren auch sogenannte „terminale“, das heißt tödliche Experimente vorgesehen, bei denen man nicht abwarten wollte, wie die Verstümmlungen das Geschlechtsleben der Katzen beeinflussen würden, sondern bei denen der bloßgelegte Penisnerv so lange Elektroschocks unterworfen wurde, bis der Kater verendete. Zitat Ende

Diese Experimente waren zuvor bekannt gegeben, bewilligt und mit ca. einer halben Millionen Dollar, von der zuständigen Behörde gefördert worden.

Auch nachdem der Fall öffentlich geworden war, wurden in dem Museum diese entsetzlichen Tierversuche nicht eingestellt. Die Begründung ist für normale Menschen nicht nachvollziehbar.

Zitat S. 71: „Wenn etwas dieses Museum auszeichnet, dann ist es die Freiheit, zu studieren, was ihm beliebt, ungeachtet eines sichtbaren Nutzens. Die Experimente werden fortgesetzt.“ Zitat Ende

Die Gesetze, die es der Pharma Industrie ermöglichen vollständig sinnlose, unbarmherzige Tierversuche, ohne jeden Nutzen, auszuüben, haben sie selbst verfasst, bevor der Bundestag sie beschlossen hat. Das ist seit über dreißig Jahren, bis heute der Fall. Chemiekonzerne, Ärzteschaft und Vivisektoren haben eine Schlüsselstellung im Gesundheitsamt, in dem Bereich der für Genehmigungsverfahren zuständig ist. Sie stehen über dem Gesetz, weil sie das Recht auf Forschung gegenüber dem Staat einfordern können. Niemand ist mächtiger als das CHAV – Kombinat. Seine Macht steht über der des Staates und der des Gesetzgebers.

Die Abschaffung der Tierversuche bedeutet nicht nur Tierschutz, sondern auch Menschenschutz, weil in all den Jahren, in denen weltweit geforscht wird, noch kein Mittel erfunden wurde, das Krankheiten heilen kann. Das ist der beste Hinweis darauf, dass Tierversuche unnötig sind und nach besseren Methoden gesucht werden muss, die mehr Erfolg versprechen.

 

Ein kleiner Einblick in das Buch, mit Zitaten und auf den gelesenen Text bezogenen Anmerkungen des Lesers, in blauer Schrift, zeigt, dass dieses 1979 erstmals erschienene Buch, seinen aktuellen Bezug, bis heute nicht verloren hat.

 

Leider nur noch als Antiquariat oder gebraucht zu erhalten.

 

 

 

 

Nebenwirkung Tod

John Virapen

 

John Virapen arbeitete sich seit 1968, vom Repräsentanten einer Firma, die bei Ärzten Klinken putzte, bis zum Geschäftsführer von Eli Lilly & Company in Schweden hoch.

 

Aus eigenem Erleben konnte er berichten, dass große Summen von der Pharma ausgegeben werden, damit Ärzte ihre Produkte verschreiben. Er berichtet, dass Ärzte mit Reisen, Geschenken, Geld bestochen werden um Medikamente an den Patienten zu bringen. Er berichtet, dass es für viele neu zugelassene Medikamente nur Kurzzeitstudien gibt und niemand weiß wie sie langfristig wirken. Forschungsberichte und Statistiken würden solange geschönt, bis Todesfälle die erwähnt werden müssten, nicht mehr existieren. Medikamente kämen in den Handel, bei denen Bestechung im Spiel war. Die Pharmaindustrie erfände Krankheiten, bewerbe sie mit Marketing und schafft so einen Absatzmarkt. Auf Kinder lege die Pharma ein besonderes Augenmerk. Geheimhaltung sei die Strategie der Pharmaindustrie. 2006, als die Köpfe von menschlichen Versuchskaninchen im klinischen Versuch auf ein vielfaches anschwollen und zu platzten drohten, wäre diese Geheimhaltung nicht mehr möglich gewesen. Nicht der Vorfall war das Problem, sondern das er publik wurde. Im Normalfall schiebe man den Testpersonen die Schuld zu, sagte sie seien ohnehin krank gewesen, wenn die Nieren versagen oder sie stürben. Doch in diesem Fall war das nicht möglich.

 

Virapen beschreibt anhand verschiedener Medikamente, wie das gesamte System funktioniert. ADHS (Zappelphilippkrankheit) als Krankheit, wurde massiv beworben, weil man das Mittel Ritalin verkaufen wollte.  

 

John Virapen beschreibt hochgradig gefährliche Arzneimittel wie z.b. Prozac, von dem er berichtet, dass es lebensmüde und aggressiv machte. Er berichtet von Umwegen, auf denen Medikamente zugelassen werden, obwohl sie hohe Risiken bergen. Alles im Sinne der Umsatzmaximierung. Die Zerstörung und der Tod von Menschen wird bewusst in Kauf genommen. Er berichtet, dass heute alles nur noch eine Frage des Preises sei, um legale Grenzen zu überschreiten. Behörden, Ärzte, Experten seien bestechlich, wenn der Preis nur stimmte, selbst wenn es in den klinischen Studien zu Todesfällen gekommen sei.

 

 

Er lernte wie Pharmavertreter die Nebenwirkungen der Medikamente als Vorteil verkaufen müssen. Er berichtet darüber wie man im Off-Label-Marketing, die Verkaufszahlen um bis zu 90% erhöhen kann, wenn das Medikament noch für andere Bereiche, Bspw. Übergewicht, einen Nutzen zeigt.

 

John berichtet von Strategien wie man seinen Gewinn steigern konnte. Pharmavertreter sind Verkäufer! Um den Profit zu steigern erstellen sie von den Ärzten die sie bedienen ein Profil, um sie einschätzen und manipulieren zu können. Es wird eine persönliche Basis zu dem Arzt aufgebaut damit der Arzt sich dem Vertreter gegenüber verpflichtet fühlt. Damit der Arzt sich seine Träume erfüllen kann, forscht der Pharmavertreter diese aus und der Konzern erfüllt diese Träume dann, in Form von Urlaub, Geschenken, Geldzuwendungen. Die Verbindungen zu Ärzten werden gepflegt, mit ca. 35.000€ pro Arzt. Der Arzt muss dazu gebracht werden dem Vertreter der Pharma zu vertrauen. Die Pharmaindustrie rekrutiert Ärzte sogar von den Universitäten um ein Vertrauens-verhältnis zum Kunden Arzt aufzubauen.

 

Medikamente die wirklich Heilung bringen würden, würden einen ganzen Markt zerstören, darum ist niemand daran interessiert solche zu entwickeln!

 

Blockbuster sind Tabletten, die Milliardenfach verkauft werden, bei denen aber die Heilung oder Linderung einer Krankheit völlig zweitrangig sind. Der Plan der Pharma ist Pillen an die zu verkaufen, die nicht krank sind, denen man es aber durch Marketing einreden kann, um so einen neuen Markt zu schaffen.

 

Das Leben von Menschen spielte bei der Herstellung der Medikamente eine Nebenrolle.

 

Zitat Seite 133: Der von mir ausgehandelte Preis für ein unvollständig getestetes, mangelhaftes Produkt, das viele Menschen in den Wahnsinn oder in den Tod trieb und treibt, war Grundlage der Zulassungsprüfungen in aller Welt. Man kann nicht weniger als diese Dosis zu sich nehmen, man nimmt immer mindestens soviel ein. Und das, obwohl die Vorsteherin der Prüfungskommission, eine weltweit anerkannte Expertin, aus eigenen klinischen Tests berichtete, dass bereits bei einem Viertel dieser Dosis, bei 5mg, Schwierigkeiten auftauchten und Patienten versuchten sich umzubringen. (Zitat Ende)

 

Die Amerikanischen Autoren J.R. Lacasse und J. Leo untersuchten die Serotonin Behauptung in Bezug auf Depressionen, und kamen zu der Beurteilung, dass es sich dabei um eine Marketing Strategie gehandelte haben musste, da man den Serotonspiegel gar nicht messen konnte.

 

Eltern müssen heute im Zweifel beweisen, dass ihr Kind kein ADHS hat.

 

Zitat S. 208: „Warum tun sie denn nichts dagegen? Warum wollen Sie Ihrem Kind denn nicht helfen? Es ist doch so einfach!“... Und darin liegt der Witz, eine Krankheit zu bewerben. Zitat Ende.

 

Für die Verbreitung von Krankheitsbildern wird geworben. Werbung für ein noch nicht existentes Produkt, erzeugt Nachfrage. Nachfrage erzeugt Druck auf die Ärzte. Wenn der Druck so hoch ist, dass alle ein bestimmtes Produkt haben wollen, kann die Zulassungsbehörde nicht nein sagen. Und auch das sind Marketing Strategien, eines mit dem Leben von Menschen spielenden Industriezweiges. Parmaindustrie und Politik arbeiten Hand in Hand.

 

Flächendeckende Untersuchung von Kindern auf Geisteskrankheiten, sind in USA bereits ein staatliches Programm. In Deutschland versucht man dies möglicherweise einzuführen. Auch dieses Projekt dient lediglich der Steigerung des Absatzmarktes.

 

Zitat S. 227: Die TeenScreen Untersuchungen kommen tatsächlich zu dem Ergebnis, dass zehn Prozent der Kinder geistig Krank seien. Das ganze funktioniert also im Sinne des Umsatzes. Acht Millionen Kinder in den USA schlucken bewusstseinsverändernde Drogen. Legal. Acht Millionen Kinder können nicht irren: Fragebögen sind klasse.

 

Zitat S.237: Betrug, Verschwendung und Korruption im Gesundheitswesen haben sich in Deutschland im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlichen Wirtschaftswachstums in die Strukturen unseres auf Länderebene organisierten Gesundheitswesens regelrecht eingefressen. Zitat Ende.

 

Ein Buch das dem Leser seine Verlorenheit, angesichts eines völlig korrupten Gesundheitswesens aufzeigt, dem wir alle ausgeliefert sind.