Die Pharmaindustrie

 

 

Die Opfer der Pharmakonzerne

Laut der in dieser Rundmail beigefügten Liste von Beiträgen, sind Patienten einem Gesundheitssystem ausgeliefert, das ernsthafte Risiken darstellt. Es gibt derzeit ca. 40.000 Medikamente auf dem Markt, von denen nur etwa 1/3 halten soll was es verspricht. Ein Teil der Produkte die auf dem Markt sind, wird unter verschiedenen Namen, mit dem gleichen Wirkstoff, für unterschiedliche Krankheiten, zu verschiedenen Preisen, an verschiedene Zielgruppen verkauft. Oft mit fatalen Folgen!  

Der Arzt ist der Vermittler zwischen Pharmakonzernen und Patienten. Die Konzerne wollen den größtmöglichen Verdienst. Dass lassen sie sich einiges kosten. Ärzte werden zu Seminaren in teuren Hotels, oft im Ausland, eingeladen, sie werden mit Zuwendungen gefügig gemacht, und sie erhalten Geld um die Produkte der Konzerne an den Mann zu bringen und deren Wirkungsweise zu beobachten.

Dass was Ärzte über die Medikamente erfahren, ist dass was dem Konzern einen Nutzen bringt. Oft ist es aber nicht die Wahrheit über die Produkte, sondern dient einzig deren Vermarktung. Konzerne bewerben ihre Produkte oft sogar mit Krankheiten, die speziell für ein Produkt erfunden wurden. Die Werbung suggeriert dann den Menschen, dass sie genau diese Krankheit haben. Die Patienten fragen so geworben, bei Ihrem Arzt nach diesem Medikament. Ein Markt entsteht!

Firmen erfinden immer neue Krankheitsbilder, die dazu dienen, die Vermarktung von sich bereits auf dem Markt befindliche Produkten, zu steigern. Produkte kommen auf den Markt, die absolut nicht dass halten, wofür sie den Patienten verabreicht werden, und sie werden oft über Jahre nicht aus dem Verkehr gezogen und können so die Menschen nachhaltig schädigen.  


Pharmakonzerne sind nicht die Gesundmacher der Nation, sondern sie sind auf Profit aus. Ärzte müssen sich nach ihrem Studium auf ihre Informationen verlassen. Patienten müssen sich auf ihre Ärzte verlassen. Bei Nebenwirkungen und schweren Krankheiten die durch die Medikamente entstehen, gibt es oft keine Chance Recht zu bekommen. Aber gerade diese Nebenwirkungen der Patienten stellen dann wieder eine neue Zielgruppe für die Konzerne dar. Viele Menschen sterben an Nebenwirkungen und die Konzerne werden oft jahrelang nicht von der Zulassungsbehörde gezwungen die Mittel vom Markt zu nehmen. Das hat zur Folge, dass es in dieser Zeit weitere Menschenopfer gibt. Niemand fragt danach. Gutachter arbeiten häufig in den Konzernen, was dazu führt, dass sie nicht objektiv sind. Politiker haben teilweise ihren Platz im Bundestag, gegen einen Arbeitsplatz bei der Pharma eingetauscht.  


Das heutige Gesundheitssystem scheint ein einziger Filz zu sein und Veränderungen dringend erforderlich, jedoch nicht in Sicht.

Wer schützt die Patienten vor krank machenden Medikamenten, vor unzuverlässigen Zulassungsbehörden, vor gefälschten Studienberichten, vor Ärzten die sich auf die Pharmakonzerne und ihre Aussagen verlassen, vor Politikern denen gute Beziehungen zu den Konzernen wichtiger sind, als die Sicherheit der Patienten ?

Warum setzt der Gesetzgeber das Grundgesetz nicht um und schützt so seine Bürger vor der Willkür und Profitgier von Konzernen?

Grundgesetz

Artikel 2

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. 

 

Artikel 3
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
http://www.bundestag.de/dokumente/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01.html

Doch Forscher und Pharmahersteller, sind im Vorteil gegenüber anderen Menschen. Sie haben mehr Rechte. Selbst wenn ihre Produkte Menschen schädigen, krank machen oder töten haben sie kaum mit Repressalien zu rechnen.

Artikel 5

3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. 

Aber genau die Treue zur Verfassung können wir nicht feststellen, wenn wir uns die nachfolgenden Berichte ansehen. Und wie steht es mit der Treue der Bundestagsabgeordneten zur Bevölkerung, deren Vertreter sie sind?  

Wir haben eine umfangreiche Berichterstattung zusammengestellt, die keinen Zweifel daran offen lässt, dass wir uns vor diesem System, so wie es heute besteht, selbst schützen müssen. Machen Sie sich selbst ein Bild!

 

Die Pharmagangster und FDP-CDU Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=swsPyVu8cSQ  

Die Pharmagangster und FDP-CDU Teil 2
http://www.youtube.com/watch?v=T6k3ew4RnRk&feature=relmfu

Sieg der Pharma-Lobby: Aus für den Pillen-TÜV IQWiG? http://www.youtube.com/watch?v=3CD0D0ACSEI

Teure Pillen - Ärzte und die Pharmalobby
http://www.youtube.com/watch?v=RozKPr_xfhQ

 Die Pharmalobby regiert
http://www.youtube.com/watch?v=mmA3SWwRc-c  

Einfluss der Pharmalobby beschränken (Report)
http://www.youtube.com/watch?v=OtpeSrupa1E  

Monitor WDR Lobby Politik
[Skandal Reach]
http://www.youtube.com/watch?v=FNcFidrD7C4  

ZDF Pharma Insider packt aus
http://www.youtube.com/watch?v=Mo9jP6_t_PQ&feature=related

 AZK III - "Nebenwirkung Tod --
Korruption in der Pharmaindustrie" - Dr. John Virapen 
http://www.youtube.com/watch?v=QTYYu_3egbA&feature=related

Die Macht der Pharmaindustrie
http://www.youtube.com/watch?v=uGZkhhU375E&feature=related  

Pharmaindustrie - Das Geschäft mit neuen Krankheiten http://www.youtube.com/watch?v=TXAmX5h5BeU&feature=related

   
Das.Pharmakartell.-.Wie.Patienten.betrogen.werden http://www.youtube.com/watch?v=W5L6yuxnLis&feature=related  

tödliche medikamente (doku)
http://www.youtube.com/watch?v=81heuD1Gvs4&feature=related   

Tödliche Pillen - Der "Mediator" - Skandal (Doku) http://www.youtube.com/watch?v=a4rEjvss8wo&feature=related

Wie wirksam sind unsere Medikamente? (Quarks & Co 26.05.2009) http://www.youtube.com/watch?v=zDyyqJaTdkw&feature=related

Medikamente - von Wirkungen und Nebenwirkungen
(Quarks & Co: 24.01.2012)

http://www.youtube.com/watch?v=kAsDATo2awc  

Medikamenten - Studien Pharmafirmen verheimlichen Negatives http://www.youtube.com/watch?v=ridFVuqC6uk

Unvergessener Arzneimittelskandal -
vor 50 Jahren wurde Contergan verboten

http://www.youtube.com/watch?v=-tjvgAcJ6n0

  3sat Ritalin - Medizin die krank macht?
http://www.youtube.com/watch?v=flwjBqfNYCw&feature=related

Nebenwirkung: Tod 
http://www.youtube.com/watch?v=lXmsY-s2WdE&feature=related 

 Ein Milliarden Geschäft - Gefährliche Psychopharmaka Teil 1/2 http://www.youtube.com/watch?v=YfrE-o4TdDI&feature=related  

Die Pharmaindustrie setzt Deutschland unter Druck 
http://www.youtube.com/watch?v=ssDrDtwGUVY  

Heilkräftige NATUR
http://www.youtube.com/watch?v=jg6W6FMphrg  

Missbrauch von Kindern für Arzneimittel-Versuche
http://www.youtube.com/watch?v=MiUCjWIapUc  

Mengeles Erben - Menschenexperimente im Kalten Krieg http://www.youtube.com/watch?v=GqqZzpdSF_E&feature=related  

So funktioniert Lobbyismus 
http://www.youtube.com/watch?v=_uFXA-4kg4I  

 

 

Wissenschaftler sind in ihren Handlungen völlig frei, sie werden in Ihrer Forschung nicht durch Gesetze eingeengt. Ein Grund, weshalb
Endverbraucher diese Freiheit manchmal mit ihrem Leben bezahlen müssen.
 


Zitat: Das in Art. 5 Abs. 3 GG enthaltene Freiheitsrecht schützt als Abwehrrecht die wissenschaftliche Betätigung gegen staatliche Eingriffe und steht jedem zu, der wissenschaftlich tätig ist oder oder tätig werden will (vgl. BVerfGE 15, 256 [263]). Dieser Freiraum des Wissenschaftlers ist grundsätzlich ebenso vorbehaltlos geschützt, wie die Freiheit künstlerischer Betätigung gewährleistet ist. In ihm herrscht absolute Freiheit von jeder Ingerenz öffentlicher Gewalt. In diesen Freiheitsraum fallen vor allem die auf wissenschaftlicher Eigengesetzlichkeit beruhenden Prozesse, Verhaltensweisen und Entscheidungen bei dem Auffinden von Erkenntnissen, ihrer Deutung und Weitergabe. Jeder, der in Wissenschaft, Forschung und Lehre tätig ist, hat [...] ein Recht auf Abwehr jeder staatlichen Einwirkung auf den Prozeß der Gewinnung und Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Damit sich Forschung und Lehre ungehindert an dem Bemühen um Wahrheit als "etwas noch nicht ganz Gefundenes und nie ganz Aufzufindendes" (Wilhelm von Humboldt) ausrichten können, ist die Wissenschaft zu einem von staatlicher Fremdbestimmung freien Bereich persönlicher und autonomer Verantwortung des einzelnen Wissenschaftlers erklärt worden. Damit ist zugleich gesagt, daß Art. 5 Abs. 3 GG nicht eine bestimmte Auffassung von der Wissenschaft oder eine bestimmte Wissenschaftstheorie schützen will. Seine Freiheitsgarantie erstreckt sich vielmehr auf jede wissenschaftliche Tätigkeit, d. h. auf alles, was nach Inhalt und Form als ernsthafter planmäßiger Versuch zur Ermittlung der Wahrheit anzusehen ist. Dies folgt unmittelbar aus der prinzipiellen Unabgeschlossenheit jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis.

Quelle: BVerfG, 1 BvR 424/71 u. 325/72 [112, 113]

http://www.danisch.de/Uni/Pruefrecht/ForschungLehre.html

Die Macht der Pharmaindustrie in Deutschland

Neue, patentgeschützte Arzneimittel mit einer Kostensteigerung von 15 % und Impfstoffe treiben überfordern das Solidarsystem in Deutschland und bringen die Krankenkassen an ihre Belastungsgrenze. In den letzten 20 Jahren sind die Kosten trotz gesunkener Verordnungszahlen explodiert. Gesunkene Verordnungszahlen werden von der Pharmaindustrie durch steigende Preise ausgeglichen. In Deutschland können Pharma- Unternehmen Medikamente ohne vorherige staatliche Preisregulierung einführen und die Preise hierfür selbst bestimmen. Diese orientieren sich nicht nach Forschungskosten oder Innovationsart, sondern an maximalen Profiten für die Firmen, die dann die Krankenkassen bezahlen und durch Beitragssteigerungen auf die Patienten umlegen. In fast allen anderen EU Ländern finden staatliche Preisregulierungen für Medikamente statt. In Deutschland beherrschen Pharmaunternehmen den Markt und bereichern sich am Elend der kranken Menschen. Eine Reduzierung der Tierversuche ist nicht zu erwarten, da für jedes neue Medikament hohe Gewinnmargen über die Krankenkassen erwirkt werden. In Deutschen Krankenhäusern gilt die Arzneimittelpreisverordnung nicht und Preise werden verhandelt, wodurch es an Transparenz fehlt. Unnötig teure, teilweise für Patienten gefährliche Medikamente (z.B. Contagan, Vioxx, Reboxetin, Edronax), die ohne effektive öffentliche Kontrolle nach intransparenten klinischen Prüfungen auf den Markt kommen, treiben die Kosten der Krankenkassen in die Höhe und führen zu immer schlechterer medizinischer Versorgung von Patienten, weil die finanziellen Mittel der Krankenkassen schneller ausgeschöpft sind. Forschungsergebnisse werden zurückgehalten. Die Sicherheit und Wirksamkeit neu zugelassener Medikamente ist oft nicht gewährleistet, nicht zuletzt weil man auf veraltete Forschungsmethoden an Tieren zurückgreift, die auf Menschen nicht übertragbar sind. Schadenersatz-forderungen wenn Medikamente krank machen, sind kaum durchsetzbar. Ärzte und Patienten leiden unter diesem Machteinfluss der Pharmaunternehmen, weil Ärzte Erstattungseinbußen hinnehmen müssen und Patienten oft nicht die medizinische Versorgung erhalten die sie benötigen, weil die Kassen diese nicht bezahlen. Früher verschreibungspflichtige Medikamente, wie z.B. Salben oder Antiallergika, müssen Patienten heute oft aus eigener Tasche bezahlen.


Pharmaunternehmen beeinflussen das Verordnungsverhalten der Ärzte, indem Pharmavertreter hierauf Einfluss nehmen durch Fortbildungsveranstaltungen, die keinerlei Kontrolle unterliegen, Geschenken und kostenlose Medikamenten Proben. Informationen die Ärzte zu Medikamenten bekommen sind Absatzorientiert und nicht wissenschaftlich fundiert. Positivlisten, wie sie in anderen EU Staaten üblich sind, nach denen die Krankenkassen nur noch erwiesen wirksame Medikamente bezahlt, gibt es in Deutschland nicht. Die Maßnahmen, die den Anstieg von Arzneimittelausgaben beschränken sollten, habe keine Wirkung gezeigt, weil die Pharmaindustrie frei werdende Gelder über andere Kalkulationen abgeschöpft hat. Der Eintritt kostengünstiger Arzneimittel in den Markt wird verzögert. Deutsche Medikamente sind im Vergleich zu anderen EU Ländern teilweise doppelt so teuer.

Mehr Informationen: Bundestag Drucksache 17/1206, Antrag, Die Linke Faire Preise für wirksame und sichere Arzneimittel – Einfluss der Pharmaindustrie begrenzen

 

http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/
Archiv/c_AMNOG/Drucksachen/d_Antrag_DL_1702324.pdf
http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/252/25214.html

 


Pharma-Industrie
Die Gesundmacher der Nation?

 
Das Medikamente mit unzähligen, teilweise sogar todbringenden Nebenwirkungen auf den Markt kommen und dort auch oft über Jahre verbleiben, ist ein Indiz für die Sinnlosigkeit von Tierversuchen. Würden Tierversuche das halten, was man uns über ihre Notwendigkeit einzureden versucht, würden die Medikamente die Patienten zu sich nehmen, sie nicht krank machen und deren Nebenwirkungen nicht zu Folgeschäden und manchmal zum Tod führen. Wenn die Pharmaindustrie ernsthaft an unserer Gesundheit interessiert wäre, würde sie, solange die Zusammensetzung von Medikamenten verändern, bis diese den größtmöglichen Nutzen für den Menschen darstellen würden.
 
Stattdessen werden Medikamente, nach Beendigung der Tierversuche, lediglich in Kurzzeitstudien klinisch an Menschen getestet, um die Mutmaßungen die aus der Forschung mit Tieren resultieren, in Studien an Menschen zu überprüfen. Oft stellt sich dann heraus, dass die Ergebnisse nicht vergleichbar sind. So werden dann Tests abgebrochen, neue angesetzt, bei denen jeweils die Protokolle so umgeändert werden, das am Ende ein positives Ergebnis heraus kommt und man das Medikament vermarkten kann.
 
Wenn die Pharmaindustrie sich um die Gesundheit von Menschen kümmern würde, hätte sie es nicht nötig in Zulassungsverfahren Unterlagen zu manipulieren und Experten zu bestechen.
 
Pharmakonzerne sind nicht die Gesundmacher der Nation, sie wollen Geld machen, schnell und soviel wie nur möglich und das um jeden Preis. Menschenleben spielen da eher eine untergeordnete Rolle und das Leben von Tieren schon sowieso. Korruption ist an der Tagesordnung. Klinische Studien die belegen das ein Mittel für eine bestimmte menschliche Klientel, tödlich ist oder Selbstmorde fördert, dient nicht dazu es besser zu erforschen oder auf die Zulassung zu verzichten, denn einmal zugelassen, dauert es lange, bevor Behörden diese Informationen ebenfalls haben und das Medikament dann u.U. vom Markt genommen wird. Bis dahin verdient der Konzern Milliarden an dem Produkt. Pharmakonzerne, so scheint es, haben kein Gewissen.
 
Warum aber findet international, von Seiten der Regierungen, keine Einschränkung statt, die den Verbraucher besser schützt? Weil die Milliarden Einnahmen der Konzerne den Regierungen gute Steuereinnahmen bringen. Die sind, wie es scheint, weit wichtiger als das Leben einzelner Menschen.
 
Gabriele Hilbig